Time to say Goodbye 👋🏽

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Sitze gerade im Zug zurück von Ludwigsburg nach Düsseldorf….puhhhh ich muss erst einmal durchatmen.

Das Wochenende war heftig, anstrengend, emotional und wunderschön zugleich.

Gefühlschaos pur…zum Einen war es wunderschön meine Liebsten noch einmal gesehen zu haben, zum Anderen schlug mir das alles ziemlich auf den Magen.

Ich mag keine Abschiede — absolut nicht!

Wer weiß, wann wir uns wiedersehen? Klar, wir planen im Frühjahr wieder zu kommen, aber hey! Wer weiß, ob uns das Abenteuer nicht so gut gefällt, dass wir einfach länger bleiben?
Eines habe ich gelernt. Man kann das Leben nicht planen, es passiert währenddessen du planst und genau das ist es doch was wir jetzt wollen – NICHT PLANEN.

Wir planen doch schon unser ganzes Leben. Jeder Tag ist durchgeplant bis aufs kleinste Detail, sonst würde ich so vieles nicht schaffen.

Es wird Zeit in den Tag zu leben, das Leben passieren zu lassen, jeden Tag so zu leben als wäre es der LETZTE.

Als ich dieses Wochenende im Krankenhaus war, um jemanden aus meiner Familie zu besuchen, wurde es mir wieder klar! Niemand weiß wie lange wir hier sind und ich möchte all die Dinge gemacht und gesehen haben, ohne am Ende sagen zu müssen, ach hätte ich mich mal getraut… das Leben ist viel zu kurz.

Freue mich unendlich auf die wundervollen Momente, die jetzt auf mich zukommen,
denn die letzten Wochen waren sehr anstrengend. Es war ein ewiges hin und her mit Bali.
Wir bekamen die Nachricht, dass der Vulkan Agung wohl kurz vor Ausbruch stünde und keiner wisse, ob es morgen oder in 2 Wochen so weit sein würde.

Wir verfolgten die Nachrichten stündlich und täglich, ständig stand die Frage im Raum: „Können wir reisen? Ja? Nein? Wird es zu gefährlich? Total bescheuert! Wir sitzen hier mit 1. Welt „Problemen“, währenddessen tausende Menschen ihre Häuser verlassen müssen und die Gegend evakuiert wird. Ein trauriger Moment von Hilflosigkeit. Daraufhin fassten wir den Entschluss es zu tun. Schliesslich leben die Menschen vom Tourismus und nicht hinzufliegen, würde Ihnen viel mehr schaden. Zudem beruhigte sich die Situation etwas und eine Einheimische schrieb mir wie die Lage vor Ort ist. Mein Gefühl sagte mir, es ist richtig hinzufliegen. Nun fliegen wir schon 1 Woche früher, um keine Zeit zu verlieren. Das bedeutete aber STRESS PUR.

Schließlich hatte ich ja alles durchgeplant, aber Spontanität scheint das richtige zu sein für meine Reise. Also warum nicht direkt damit anfangen :).
Jetzt fliege ich mit meinem Freund und wir können es kaum erwarten morgen in den Flieger zu steigen und bei 30 Grad auszusteigen.

Es wird Zeit die Tränen zu trocknen und sich auf morgen zu freuen :).

Bin unendlich dankbar, dass ich es trotz der verkürzten Zeit geschafft habe, genügend Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden zu verbringen. Ich werde euch sehr vermissen!

In Liebe Jessy ❤️


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